Rickenbacher Zimmerli
Familienwohnung
Städtische Skulptur
Roetelpark
Städtische Skulptur
Städtische Skulptur
Roetelpark
Hauptsitz Gebäudeversicherung Zug
Twin Salad Servers
Roetelpark
Roetelpark
Städtische Skulptur
Legende 

Villa auf einem Geschoss

Ein Ensemble im Rosenbergquartier von Zug wird durch ein grosszügiges Vierparteienhaus komplettiert. Der abgedrehte Gebäudekörper reagiert gegen Westen auf die Geländetopografie und ermöglicht allen Parteien eine optimale Lage mit Seesicht und individuellen Aussenräumen. Grossflächige Öffnungen gewähren im Innern ein Maximum an Licht und Sonne, schaffen eine Verbindung mit der umgebenden Natur und tragen durch ihre gezielte Anordnung dem Bedürfnis nach Geborgenheit Rechnung. Die luxuriösen Eigentumswohnungen sind als pflegeleichte Villen auf einem Geschoss entworfen. Zwischen zwei intimeren Bereichen mit Schlaf-, Ankleide- und Badezimmern fliesst ein offenes Raumkontinuum von repräsentativen Räumen.

Roetelpark
Direktauftrag, Neubau, Zug, 2012-2020

Gebäudeversicherung Zug

Hauptsitz Gebäudeversicherung Zug
Direktauftrag, Ausbau, Zug, 2018-2019

Aus den Eigenheiten des Ortes entwickelt

Das sechsstöckige Gebäude mit Attika an der Grafenaustrasse 1 liegt in unmittelbarerer Nähe des Zuger Bahnhofes und ist Teil des Bebauungsplangebietes Grafenau Süd. Mit der Typologie des aufgebrochenen Blockrandes wurde auf dem Perimeter eine hohe Siedlungsqualität erreicht - trotz hoher Verdichtung in Etappen. Geschützte Hofräume bieten den Bewohnern einen Rückzugsort vor dem Lärm des Bahnviaduktes im Süden und den umliegenden Strassen gegen Norden, Westen und Osten. Die einseitig angebaute Grafenaustrasse 1 ist in den Grundabmessungen und der Gebäudehöhe den Häusern des Bebauungsplanes gleich. Sie ordnet sich mit ihrer abgewinkelten Hauptfassade als letzte Etappe selbstverständlich in den städtebaulichen Kontext ein und wird zum Scharnier der zwei Hauptausrichtungen der bereits erstellten Bauvolumen entlang der Gleiskurve. Der Neubau erhält jedoch durch seine klassische Gliederung und das punktuell kronenartig an die Fassade vorstossende Attikageschoss ein unverkennbares Gesicht mit einer eigenständigen Präsenz im Stadtbild. Der dem Gebäude vorgelagerte Platz lädt mit viel Grün und modellierten Betonbänken, aufgespannt zwischen Südfassade und Bahnviadukt, zum Verweilen im öffentlichen Raum ein. Rückwärtig findet sich ein intimer Innenhof mit schattenspendenden Einzelbäumen und Sitzmöglichkeiten. Absicht hinter der klassischen Gliederung der plastisch ausgebildeten Glasfaserbetonfassade ist eine zurückhaltende, diskrete Architektur, die eigenständig ist und gleichzeitig mit dem Kontext vermittelt. Gegen den im Süden gelegenen Platz und das Bahnviadukt wird durch verschieden vorspringende Balkone und eingezogene Loggien ein Dialog mit der weiteren Umgebung eröffnet. Die hellen Wohnräume und offenen Küchen profitieren mit den grossen Schiebefenstern vom Freiraum des Gleisfeldes und bieten teilweise Durchblicke auf den See und die Berge.

Das Haus wird vom öffentlichen Platz her über ein gebäudeumfassadendes Natursteinfries betreten. Die Materialisierung aus grünem Granit differenziert die zum Haus gehörende Vorzone zum öffentlichen Asphaltplatz und führt als einheitlicher Bodenbelag im Treppenhaus durch das ganze Gebäude. In der überhohen Eingangshalle aus warmem Holz, welche die räumliche Atmosphäre zum öffentlichen Raum kontrastiert, befinden sich die Briefkästen und ein seitlich angelagerter Raum für Kinderwagen und Velos. Besuchern eröffnet sich beim Betreten des Gebäudes der Blick durch das Treppenhaus in den Innenhof. So wird ein räumlicher Bezug auf die intimere Rückseite geschaffen. Das Treppenhaus weist ein grosszügiges Auge mit einem Oblicht auf, über das zenital Licht über den Liftschacht einfällt und sich ein Schattenspiel mit dem zusätzlich durch die Treppenhausfenster einfallenden Lichtstrahlen ergibt. Im Erdgeschoss und Mezzanin befinden sich Gewerberäume und ein Atelier, darüberliegend die vier Wohngeschosse mit Attika. Insgesamt werden sechzehn Mietwohnungen im gehobenen Segment angeboten, wobei jeder Wohnungstyp durch die räumlich differenziert ausgearbeiteten Grundrisse eine eigene Qualität erhält.

Städtische Skulptur
Direktauftrag, Neubau, Zug, 2015-2019

Wohnung und Lagerhalle
Direktauftrag, Umbau, Stallikon, 2018-2018

Architekturbüro
Direktauftrag, Umbau, Zürich, 2018-2018

Garage und Lager
Direktauftrag, Anbau, Stallikon, 2018-2018

Aus demselben Holz geschnitzt

Die Organisation «People of the Sun» aus Malawi unterstützt lokale Handwerker in Zusammenarbeit mit internationalen Designern. Auf Anfrage wurde ein Salatbesteck entwickelt, das aus einem Stück Holz gefertigt wird. Einfach in der Herstellung und mit minimem Materialverlust teilt ein diagonaler Schnitt die Leiste in Löffel und Gabel, wobei ein Schlitz in deren vorderen Ende zwei Zinken generiert.

Twin Salad Servers
Direktauftrag, Design, Malawi, 2016-2016

Die räumlichen Möglichkeiten ausgelotet

Eine Wohnung im Dachstock eines Zürcher Mehrfamilienhauses von 1872 wird an die Bedürfnisse einer jungen Familie angepasst. Dabei kehrt das grossbürgerliche Flair des Hauses in die teilweise umgebauten Räume zurück. Die einmalige Aussicht wird inszeniert, und die neue Lichtführung lässt die aufgefrischten Oberflächen in neuem Glanz erstrahlen.

Familienwohnung
Direktauftrag, Umbau, Zürich, 2015-2015

Drei Häuser
Direktauftrag, Neubau, Zug, 2010-2012